Heilpraktiker werden in 7 Schritten

Heilpraktiker werden

Inhaltsverzeichnis

Heilpraktiker werden – genau das ist dein Traum. Du weißt aber noch nicht so wirklich, wie du diesen Traum vom Heilpraktiker oder Heilpraktikerin sein in die Realität umsetzen sollst? Ganz einfach: Mit diesem 7-Schritte-Plan. 

Schritt 1: Die Entscheidung treffen

Hä, ich hab doch gesagt, dass ich Heilpraktiker werden möchte. Warum soll ich denn jetzt nochmal eine Entscheidung treffen? Mal ehrlich – wie oft hast du das schon gesagt? Und trotzdem bist du noch nicht wirklich weiter gekommen. Können wir gut verstehen, ging uns nicht anders. Ist ja auch nicht so easy, nochmal ganz von vorne anzufangen. Aus den alten Strukturen auszubrechen und wieder die Schulbank zu drücken. Mal ganz zu schweigen von den Kosten der Heilpraktiker Ausbildung und dem Gedanken: Kann ich das überhaupt alles schaffen?

Kannst du! Aber es braucht eine saubere und klare Entscheidung von dir. Du bist dir nicht sicher, ob der Beruf Heilpraktiker überhaupt das Richtige für dich ist? Buche dir gerne einen Termin für ein kostenloses Infogespräch. Zusammen schauen wir, ob das Berufsbild des Heilpraktikers zu deinen Vorstellungen passt.

Eigentlich weißt du schon genau, was du willst? Es kribbelt sogar schon ein bisschen im Bauch bei dem Gedanken, dass du bald eine Heilpraktikerin / ein Heilpraktiker sein könntest? Dann triff jetzt endlich diese verdammte Entscheidung und geh los. Geh los für deinen Traum! Kein „Ach, mach ich morgen. Oder nächste Woche oder dann, wenn die Kinder aus dem Haus sind.“ Schluss mit der Aufschieberei. Ab zu Schritt 2 mit dir!

Schritt 2: Recherchieren und informieren, um Heilpraktiker zu werden

Du wirst Heilpraktiker. Das ist jetzt also klar. Aber –  wie wird man überhaupt Heilpraktiker? Informiere dich jetzt über die Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften, die für den Beruf des Heilpraktikers erforderlich sind.

Kleiner Spoiler: Du brauchst nicht zwingend eine Ausbildung, wenn du Heilpraktiker werden möchtest. Was du aber stattdessen brauchst und warum wir dir trotzdem eine Ausbildung empfehlen, erfährst du in unserem Artikel „Heilpraktiker Ausbildung im Überblick“.

Schritt 3: Die richtige Ausbildung wählen

Keine Zeit unseren ausführlichen Artikel zur Heilpraktiker Ausbildung zu lesen? Macht nichts. Kurze Zusammenfassung: Um als Heilpraktikerin / Heilpraktiker praktizieren zu dürfen, musst du eine Prüfung beim Gesundheitsamt bestehen. Um wiederum diese Prüfung zu bestehen, musst du dir eine Menge medizinisches und naturheilkundliches Wissen aneignen. Alleine ist das je nach Vorwissen schwer bis unmöglich. Deshalb solltest du dich an einer Heilpraktikerschule auf diese Prüfung vorbereiten.

Die Ausbildung ist nicht staatlich reguliert, sodass es verschiedenste Ausbildungsmodelle gibt. Von der Präsenzausbildung über die Onlineausbildung bis hin zu Hybridmodellen. Schau, dass die Ausbildungsform zu dir und deinem Leben passt. Du musst mit einer Ausbildungsdauer von rund 2 Jahren + Prüfungsvorbereitung rechnen. Lass dich nicht von Lockangeboten á la „Heilpraktiker werden in 2 Monaten“ locken. Das ist nicht möglich und auch wenig verantwortungsbewusst gegenüber deinen zukünftigen Patienten. Denk immer dran: Du investierst in dich und in deine berufliche Zukunft. Spar nicht am falschen Ende und stelle deine Karriere als Heilpraktikerin auf ein wackeliges Fundament.

Schritt 4: Lernen, Lernen, Lernen

Du hast die richtige Heilpraktikerschule gefunden? Dann heißt es jetzt: lernen, lernen, lernen. Der ganze Stoff kann einen anfangs ganz schön erschlagen. Glaub uns, das ging uns allen am Anfang so. Man versteht erstmal nur Bahnhof. Eine gute Vorbereitung auf die Ausbildung, in der du die absoluten medizinischen Basics lernst, kann hier hilfreich sein. So wirst du nicht direkt ins kalte Wasser geschmissen.

Und dann: Hab Geduld mit dir. Es ist ein bisschen wie mit einer neuen Sprache. Erst versteht man nix, dann ist es noch etwas holprig und irgendwann kannst du dich fließend verständigen.

Denke immer dran, wofür du lernst. Klar, auch um die Prüfung zu bestehen und endlich Heilpraktiker zu werden. Aber: Eine gute Ausbildung führt auch dazu, dass du eine gute Therapeutin / ein kompetenter Therapeut wirst. Du wirst Menschen mit deinem medizinischen Wissen helfen können. Ist das nicht eine phantastische Motivation?

Schritt 5: Praktische Erfahrungen sammeln

Wir wiederholen es immer wieder. Weil es stimmt! Du willst HeilPRAKTIKER werden und nicht Heiltheoretiker. Bestenfalls deckt deine Heilpraktiker Ausbildung schon einen praktischen Teil mit ab wie beispielsweise ein Injektionsseminar oder ein Seminar, in dem du die körperliche Untersuchung lernst. Natürlich solltest du auch Notfälle praktisch und nicht nur in der Theorie beherrschen können. In der Heilpraktikerprüfung werden immer öfter auch praktische Übungen durchgeführt. Du musst also zum Beispiel eine Blutabnahme sicher beherrschen können.

Suche auch nach weiteren Möglichkeiten, praktische Erfahrungen sammeln zu können. Absolviere Praktika in Heilpraktikerpraxen oder auch in einer Arztpraxis. In einigen Heilpraktikerpraxen kannst du regelmäßig hospitieren und so auch die Sicherheit im Umgang mit Patienten und Patientinnen festigen. Und: Du lernst natürlich super viele Dinge, die du dann auch später in deiner eigenen Praxis umsetzen kannst.

Schritt 6: Prüfungsvorbereitung

Medizinisches Wissen erworben – Check. Praktische Fertigkeiten – Check. Dann kann es ja losgehen oder? Nee, nicht ganz so schnell. Wir legen dir sehr ans Herz, dich in einer Prüfungsvorbereitung speziell auf die Heilpraktikerprüfung vorzubereiten. Warum? 2 Jahre Ausbildungszeit sind ganz schön lang und der Stoff sehr umfangreich. In der Prüfungsvorbereitung werden all die Fäden zusammengewebt und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Und: In einer guten Prüfungsvorbereitung bekommst du das nötige Selbstvertrauen für die mündliche Prüfung. Du wirst sehen, es ist nämlich gar nicht so einfach das Wissen, das man jetzt hat, auch zu verbalisieren. Genau das lernst du auch in einer guten Prüfungsvorbereitung.

Schritt 7: Die Heilpraktikerprüfung ablegen

Dann ist er endlich da: der große Prüfungstag. Melde dich am besten immer so früh wie möglich bei deinem zuständigen Gesundheitsamt für die Heilpraktikerprüfung an. Einige Gesundheitsämter haben Wartezeiten von bis zu 3 Jahren. Hier solltest du dich also direkt mit Ausbildungsbeginn anmelden.

Die Heilpraktikerprüfung besteht aus zwei Teilen. Einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Du musst die schriftliche Prüfung (eine Multiple-Choice-Prüfung) bestehen, um zu mündlichen Überprüfung eingeladen zu werden. Diese findet mit dem Amtsarzt und zwei Beisitzern (ebenfalls Heilpraktiker) statt.

Hast du beide Prüfungen erfolgreich abgelegt, hast du es geschafft. Du bekommst deine Heilpraktikererlaubnis und kannst dich endlich Heilpraktiker / Heilpraktikerin nennen und in deiner Heilpraktikerpraxis Patienten und Patientinnen empfangen.

 

Genau das wünscht du dir? Dann vereinbare dir doch direkt einen Termin für ein unverbindliches Infogespräch zu unserer EIRA Heilpraktikerausbildung.

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